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Der Vorstand der Vereinigten Schützengesellschaften Linnich verständigte sich am Montagabend einstimmig in einer Telefonkonferenz darauf, das Volks- und Schützenfest (Linnicher Bronk) 2020 abzusagen. Die aktuelle Situation rund um die Corona-Krise ließ keinen anderen Beschluss zu, als die Notbremse zu ziehen.

Die Gesellschaften fühlen sich gegenüber Besuchern, insbesondere den älteren und besonders gefährdeten Mitbürgern, Musikkapellen, Schaustellern und Mitgliedern verpflichtet, neben gelungenen Veranstaltungen auch die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Durch die Corona-Pandemie ist dies leider nicht möglich. Ein weiterer Grund für die Absage ist die mangelnde Planungssicherheit, da momentan niemand genau einschätzen kann, ob das Schützenfest überhaupt stattfinden könnte. Außerdem machen es die derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die verschiedenen vorbeugenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung unmöglich, ein Schützenfest in dieser Größenordnung vorzubereiten.

Eine Verschiebung in den Herbst 2020 kommt nicht in Frage, da ein Ausweichtermin, der eine 6-tägige Bronk ermöglicht, im weiteren Verlauf des Jahres nicht zu finden ist.   

 

 Der Präsident der St. Hubertus-Gesellschaft Alfons Batsch (v.l.), der Präsident der Vereinigten Schützen Linnich Uli Chowanetz, Kalle Venrath, König Dirk Venrath mit Gattin, Jürgen Moenikes, Christian Löhr, Bruno Schmidt und Margitta Moenikes. (Foto: Dunkelmann)

Der Präsident der St. Hubertus-Gesellschaft Alfons Batsch (v.l.), der Präsident der Vereinigten Schützen Linnich Uli Chowanetz, Kalle Venrath, König Dirk Venrath mit Gattin, Jürgen Moenikes, Christian Löhr, Bruno Schmidt und Margitta Moenikes. (Foto: Dunkelmann)

 

 

Seit Jahren wird die Kollekte während des ökumenischen Gottesdienstes in der St. Martinus Kirche anlässlich der Bronk für soziale Einrichtungen gesammelt.

In diesem Jahr wurde diese für den Verein ALS-Alle Lieben Schmidt e.V. durchgeführt. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Betroffene und deren Familien zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gehört zur Gruppe der Motoneuron-Krankheiten und ist eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Das Degenerieren der ersten Mononeurone führt zu einem erhöhten Musteltonus (spastische Lähmung).Durch Schädigung der zweiten Mononeurose kommt es zu zunehmender Muskelschwäche, die mit Muskelschwund einhergeht. Dies führt zu einer fortschreitenden Einschränkung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens.

Bei der Spendensammlung sind so 365,87 € für den Verein zusammengekommen. Das Königshaus der St. Hubertus-Schützengesellschaft Linnich mit König Dirk II. (Venrath) an der Spitze hat diesen Betrag auf 500,-- € erhöht. Am 20. Juni 2019 (Fronleichnam) wurde die Spende auf dem „Königshügel“ an Frau Margitta Moenikes überreicht.

 

Der Präsident der St. Hubertus-Gesellschaft Alfons Batsch (v.l.), der Präsident der Vereinigten Schützen Linnich Uli Chowanetz, Kalle Venrath, König Dirk Venrath mit Gattin, Bruno Schmidt und Marlies Mönnikes. (Foto: Dunkelmann)

Neue Fotos im Fotoalbum : König Dirk II.

Am Fronleichnamstag 2018 und zum Abschluss des Schützenfestes der Vereinigten Schützengesellschaften Linnich waren in diesem Jahr die Hubertusschützen an der Reihe, den Schützenkönig 2019 zu ermitteln.

 

Zahlreiche Besucher und auch Mitglieder der Schwestergesellschaften beobachteten die drei „Anwärter“, Christian Löhr,  Dirk Venrath und Karl-Heinz Venrath, die auf den Königsvogel (s. Bild) anlegten.

Mit dem 87. Schuss hat unser Mitglied, Dirk Venrath, den Vogel schließlich von der „Stange“ geholt. Unsere neue Majestät wurde mit mehreren Böllern begrüßt.

In Linnich existieren drei Schützengesellschaften: die St. Sebastianus Schützengesellschaft, die St. Hubertus Schützengesellschaft und die Schützengilde. Seit 1895 (mit einigen Unterbrechungen) wechseln sich die drei Gesellschaften beim Königsvogelschuss ab. Ab dem kommenden Jahr wird sich das Procedere beim Königsvogelschuss ändern. Dann gibt es ein offenes Schießen, an dem Schützen aus allen drei Gesellschaften teilnehmen können. Somit wechselt das Recht, den König auszuschießen, dann nicht mehr zwischen den drei Gesellschaften

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